Tipps zu Ihrem Schutz!

Aus eigener Erfahrung…..

Anrufe von einer deutschen Rufnummer, jedoch in englischer Sprache, die über einen Missbrauch des Personalausweises informieren wollen.
Es soll die Taste 1 auf dem Telefon gedrückt werden, um weitere Informationen zu erhalten.
Natürlich habe ich das nicht gemacht, sondern nur schnell gegoogelt und dabei erfahren, dass danach eine Abzocke erfolgen soll.

Das weitere Vorgehen ist dann ganz unterschiedlich. Mal fordern die Täter Sie dazu auf, Geld auf ein bestimmtes Konto zu überweisen. Ein anderes Mal sollen Sie Gutscheine kaufen oder eine Software herunterladen. Wir empfehlen Ihnen, nichts von alledem zu tun. Auf jeden Fall wird versucht, persönliche Daten abzugleichen.

Geben Sie auf keinen Fall irgendwelche persönlichen Daten an den vermeintlichen Officer weiter, bezahlen Sie in keinem Fall Geld und laden Sie keine fremde Software herunter. Am Ende werden über die Software Ihre Daten ausspioniert.

 


Polizei warnt vor falschen Mahnschreiben

Die Polizei Kiel hat in den vergangenen Tagen vermehrt versuchte Betrugstaten mit angeblichen Mahnschreiben registriert. Die Betrüger schicken dabei den Betroffenen Schreiben einer angeblichen Anwaltskanzlei mit Zahlungsaufforderungen.

Ein Beispiel: Ein Ehepaar aus Kiel-Wellsee erhielt laut Polizei am Mittwoch ein gefälschtes Mahnschreiben einer Anwaltskanzlei aus München. Hierbei seien sie zur Zahlung von Mahnkosten in dreistelliger Höhe im Rahmen eines Abonnements einer Lotto-Zentrale aufgefordert worden. Die Eheleute reagierten besonnen und ließen sich nicht auf die Forderung ein.

Der 65 Jahre alte Mann erstattete stattdessen Strafanzeige. Die Beamtinnen und Beamten des Kommissariats 14 der Bezirkskriminalinspektion Kiel haben in diesem und anderen gleichartigen angezeigten Fällen die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Betruges aufgenommen.

Grundsätzlich rät die Polizei Kiel dazu, skeptisch bei derartigen Schreiben zu sein und sich nicht auf die darin genannten Forderungen einzulassen. Auch sollten die Angeschriebenen nicht versuchen, sich mit der angeblichen Kanzlei in Verbindung zu setzen, um so nicht noch weitere persönliche Daten preiszugeben. Die eigenständige Recherche nach der mutmaßlichen Anwaltskanzlei oder des Absenderunternehmens kann dabei helfen, sich vor solchen Betrugstaten zu schützen. bic

Quellenangabe: Kieler Nachrichten vom 09.04.2022, Seite 25


Falscher Enkel meldet sich per Whatsapp – und will Geld

Betrugsmasche in Schleswig-Holstein bereits in etlichen Fällen erfolgreich: Vertrauter Ton fordert zu Überweisung auf

Kiel. Die Masche ist tückisch: Eine Whatsapp-Nachricht von einer unbekannten Nummer blinkt auf. Es meldet sich jemand als Sohn oder Tochter und fordert Eltern oder Großeltern auf, die alte Nummer zu löschen – das Handy sei kaputt. Und dann sei noch schnell eine Rechnung zu bezahlen. Und schon nimmt der Betrug seinen Lauf, vor dem jetzt das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein warnt. 42-mal schon hat die Betrugsmasche geklappt

42 vollendete Tricks hat es landesweit in den vergangenen drei Monaten gegeben, bestätigt LKA-Sprecherin Carola Jeschke. Es entstanden 113 040 Euro Schaden.

Das LKA nennt einen beispielhaften Nachrichtenauftakt: „Hallo Mama, mein altes Handy ist kaputt, hier ist meine neue Nummer. Habe noch kein Onlinebanking und muss dringend eine Rechnung bezahlen, kannst Du das für mich machen?“ Namen werden nicht genannt. „Dein Sohn“ oder „Deine Enkelin“ stehen unter den Texten.

Außerdem kommt die Aufforderung, die vermeintlich alte Nummer zu löschen. So sollen die Opfer sich nicht rückversichern können. Im Anschluss wird dann dringend auf eine Online-Überweisung gepocht. In bis zu vierstelliger Höhe. Es müsse schnell bezahlt werden – eine Kontoverbindung folgt. Meist geht es dabei um Onlinebanken: „Damit ist das Geld verloren und eine Rückholung aussichtslos“, so Jeschke.

Das Landeskriminalamt rät, sich direkt an die vermeintlich alte Nummer der ebenso vermeintlichen Person zu wenden. Sollte damit geklärt sein, dass sich ein Betrüger gemeldet hat, nimmt jede Polizeidienststelle Anzeigen entgegen.

Bei anonymen Nachrichten sollte aber ohnehin immer höchste Vorsicht gelten. Außerdem besteht eine Möglichkeit, gar nicht erst ins Fadenkreuz der Täter zu geraten: Wer seine Handynummer nicht im Internet veröffentlicht und bei Whatsapp höchste Privatsphäre-Einstellungen wählt, gibt auch sein Profilbild nicht für Unbekannte preis. Das erschwert es Betrügern, auf eine etwaige Tochter oder einen Enkel zu schließen.

Quellenangabe: Kieler Nachrichten vom 22.03.2022, Seite 12


Polizei warnt: 16 Schockanrufe an einem Tag

Täter sind wieder aktiv!
Die Kieler Polizei ermittelt wieder im Fall sogenannter Schockanrufe. Die Anrufer geben sich als Angehörige oder als Polizeibeamte aus und teilen mit, dringend Bargeld zu benötigen.

Allein am Mittwoch ist es zu insgesamt 16 polizeilich bekannt gewordenen Versuchen dieser Betrugstaten in Kiel und dem Kreis Plön gekommen.

In den Telefonaten hätten die Täter und Täterinnen sich als Angehörige der Opfer ausgegeben und berichtet, sie seien in Unfälle verwickelt. Für Kautionszahlungen bräuchten sie dringend Bargeld. Zum Glück scheiterten alle Vorhaben.

In einem Fall war es aber knapp. Ein 93-Jähriger sollte eine Kaution in Höhe von 25 000 Euro zahlen. Die Anruferin habe dem Senior dann ein Taxi für die Fahrt zur Bank geschickt. Nach der Bargeldabhebung in der Bank habe der 93-Jährige dann glücklicherweise seine Tochter telefonisch erreichen können und so den versuchten Betrug bemerkt. Die Polizei rät zu gesundem Misstrauen bei Anrufen. Wenn Zweifel aufkommen, sollen Angerufene sofort den Notruf 110 anrufen oder den Kriminaldauerdienst unter 0431/160 3333 informieren. FB

Quellenangabe: Kieler Nachrichten vom 04.02.2022, Seite 16


Polizeiliche Kriminalprävention

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Themen sind u.a.


Auch die Verbraucherzentrale gibt Tipps und berät, wenn es bereits schief gegangen ist.

Verbraucherschutz Unerwünschte Werbeanrufe – was tun?

Die Bundesnetzagentur erreicht seit Jahren eine große Anzahl an Beschwerden zu unerlaubten Werbeanrufen. Allein im vergangenen Jahr gingen dort über 155.000 Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung sowie Rufnummernmissbrauch ein. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich jedoch mit einfachen Mitteln wehren.

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Die hohe Zahl an Schockanrufen in Kiel und Umgebung rückt den Betrug am Telefon, von dem insbesondere ältere Menschen betroffen sind, wieder einmal in den Fokus. Daher gibt die Polizei Tipps, wie man sich im Fall eines Betrugsversuchs verhalten sollte – oder wie man die Gefahr minimieren kann, Opfer zu werden:

1. Niemals einem Fremden Geld übergeben!


2. Raus aus den Telefonbüchern!
Die Betrüger nehmen sich Regionen und Einträge im Telefonbuch systematisch vor. Sie schauen nach älter klingenden Namen. „Lassen Sie Ihren Eintrag im Telefonbuch löschen oder nehmen Sie zumindest den Vornamen und die Anschrift heraus“, rät Kriminalhauptkommissar Björn Söth.

3. Angehörige mit ins Boot holen!

4. Vorkehrungen bei der Bank treffen!

5. Kein Bargeld zu Hause horten!

6. Gespräch beenden und 110 anrufen!
Auch wenn die Betrüger Sie daran hindern wollen: Legen Sie bei dem kleinsten Verdacht auf und informieren Sie die Polizei über 110. Viele Menschen spielen ihre Vorfälle herunter und wählen deshalb leider die Notruf-Nummer nicht.

7. Machen Sie sich keine Vorwürfe!
Die Betrüger gehen professionell vor, nutzen Ihr Vertrauen und Ihre Gutmütigkeit aus. Wer Opfer einer Betrugsmasche geworden ist, braucht sich nicht zu schämen. Melden Sie den Fall bei der Polizei.

Der Kieler Seniorenbeirat wird das Thema „Polizeiliche Kriminalprävention“ in seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 2. September, ab 10 Uhr im Ratssaal vertiefen. Sicherheitsberater und Präventionsexperten der Kripo informieren am Freitag, 27. August, von 9 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt in Plön. fms

Quellenangabe: Kieler Nachrichten vom 23.08.2021, Seite 24

Betrüger suchen ihre Opfer im Telefonbuch
– so kann man seinen Eintrag löschen lassen

Telefonnummern und Adressen haben die Betrüger häufig aus dem Telefonbuch. Daher ist ein Ratschlag der Polizei, seinen Telefonbucheintrag löschen zu lassen. Doch wie funktioniert das eigentlich?

Wer seinen Eintrag im Telefonbuch löschen lassen will, muss Kontakt mit seinem Telefonanbieter aufnehmen.

Der persönliche Weg ist der Gang in den nächstgelegenen Shop. Dort kann man die Löschung des Telefonbucheintrags in Auftrag geben.
Wichtig ist aber, seinen Ausweis mitzunehmen, um sich als Kunde zu legitimieren. Ratsam kann es auch sein, die letzte Telefonrechnung mit der Kundennummer mitzunehmen.

Den Telefonbucheintrag kann man auch auf der Website der des Anbieters im Kundenbereich löschen. Über das Festnetz-Kundencenter gelangt man zum Menüpunkt „Meine Daten/Telefonbucheintrag“. Dort kann ein Eintrag eingerichtet, geändert oder gelöscht werden.

Es gibt zudem die Möglichkeit, dem Anbieter ein Online-Formular mit den Änderungswünschen zu schicken. Hierzu gibt man in der Suchfunktion auf der Internetseite des Unternehmens „Telefonbucheintrag“ ein und wählt das Fenster „Telefonbucheintrag erstellen, einsehen oder ändern“ aus.

Eine weitere Option kann der Anruf bei der kostenlosen Service-Hotline (bei der Telekom ist das 0800 4540207) sein. Hier sollte man unbedingt vom eigenen Festnetzanschluss aus anrufen und die Kundennummer präsent haben.

Beim Anbieter 1&1 kann der Telefonbucheintrag im Internet im sogenannten Control-Center gelöscht werden. Dort benötigt man Kundennummer und Passwort. Über die Menüpunkte „Meine Daten“, „Einstellungen“, „Telefonbucheintrag“ wählt man die entsprechende Rufnummer sowie „Eintrag löschen“ aus.

Beim Anbieter o2 ist eine Löschung ebenfalls über das Kundenportal möglich: dort unter dem Punkt „Persönliche Daten“ und dann „Telefonbuch Festnetz“ auswählen.

Der Anbieter Vodafone bietet keine Online-Löschung des Telefonbucheintrags an. Hier gibt es ein Formular, das an das Unternehmen geschickt werden kann.

Es ist über die Internetseite (www.vodafone.de) zu erreichen, läuft unter der Formular-Nr. 244. Allerdings kann die Löschung des Eintrags in einem Online-Telefonbuch mehrere Wochen dauern. In der gedruckten Fassung wartet man meistens länger, da Telefonbücher nur einmal im Jahr neu gedruckt werden.

Auszug aus den KN vom 26.08.2021

 

Hier finden Sie Hinweise der Polizei Schleswig-Holstein zu diesem Thema

 

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