Aufbruch in den neuen ÖPNV

 

Die FG Mobilität für ältere Menschen fand sich im KVG Gelände an der Werftstrasse zusammen.

Der Leiter Betrieb und Technik, Herr Mau von der KVG und Frau Bonow vom EB Beteiligungen führten uns zunächst über den neu, aber noch nicht fertig gestalteten Betriebshof. Sie erklärten uns die  Neuerungen bzw. die Änderungen aufgrund fortgeschrittener Technik, zeigten uns die Instandhaltungs- und Werkstatträume und führten uns danach in die neue Kantine, von der wir den Ausblick auf das gesamte KVG Gelände und die Stadt hatten.

Herr Mau berichtete über die neuen Busgenerationen, deren Betriebssicherheit und über die Gewinnung zusätzlichen Fahrpersonals.

Zusätzliche Probleme sind zu lösen wegen krankheitsbedingtem, vorübergehendem Fahrer*innen Ausfalls auf einigen Linien, bei ständig steigender Kilometerleistung im Verkehrsnetz und Einführung einer schnellerer Taktung.

Zur Fahrpreisgestaltung (Seniorenticket, 9-Euro-Ticket) muß abgewartet werden, was Bund und Länder entscheiden (evtl. 49 € Ticket). EinTicketverkauf im Bus soll evtl. ermöglicht werden.

Auf Anfrage desSeniorenbeirats würde die KVG erneut ein Sicherheitstraining für Rollatornutzende anbieten. Die Fachgruppen werden sich darum kümmern.

Unsere Vorschläge wurden in den 6. Regional-Nahverkehrsplan (RNVP) eingearbeitet.

Für einen “höherwertigen” ÖPNV mit einer Straßenbahn werden Vorbereitungen getroffen.

Die Entwicklung des ÖPNV, hin zur Zukunft 2032/38 (Straßenbahn) und 2050 (alle Randverbindungen mit Bussen – auch auf eigener Trasse, soweit dies auf öffentlichen Verkehrswegen möglich ist, bleibt für unsere Kinder und Enkel spannend!

Im Oktober 2022


Einige Mitglieder der Fachgruppe Verkehr des Seniorenbeirates Kiel bekamen die Gelegenheit, die Düsternbrook, die neue vollelektrische Fähre des SFK im Testbetrieb zu erleben und gleich auf Seniorenfreundlichkeit zu prüfen.

Kapitän und Besatzung machen sich mit der neuen Technik und Elektronik vertraut.
Vor allen Dingen das Anlegen mit den neuen Klammern, die sich selbst an den Pollern einhaken, wenn der Kapitän den Anleger richtig anfährt und positioniert, will geübt werden.

Die „Düsternbrook“ ist die erste Fähre an der deutschen Küste ohne Verbrennungsmotor. Die Batteriepakete haben eine Speicherleistung von 816 Kilowatt in der Stunde und werden durch die Fotovoltaikzellen auf dem Oberdeck ergänzt und sollen für zehn Stunden Betrieb ausreichend sein.

Ähnlich lautlos wie die Gaarden im Fahrbetrieb, ist doch das scheppernde Geräusch des Bugstrahlruders recht laut.

Das 24,7 Meter lange und 6,5 Meter breite Schiff bietet Platz für 140 Personen und 60 Fahrräder.

Alles deutet auf einen rundum gelungenen Wechsel in die klimafreundlichere Zeit hin.
Aber auch, wenn die Fähre “nur” für die kurze Strecke über die Förde wohl überwiegend jüngeres, fahrradfahrendes, studentisches Publikum befördern wird, haben wir ein paar Dinge entdeckt, die den älteren Mitbürger die Nutzung erleichtern und auch sicherer machen könnten.

Trotz der vielen Fahrradbügel gibt es keine Handläufe oder Griffe, an denen man  sich festhalten kann. Das braucht ein älterer Mensch auch, wenn es keinen starken Seegang gibt.

Beim Ausbringen der Gangway wird sicherlich der Absatz besser gekennzeichnet bzw. mit einer Absperrung versehen. Auch die Beschriftung der Türöffner soll größer und für die meistern ohne Brille lesbar beschriftet werden.

Ab 1. Juni ist der Einsatz des neuen Schiffes geplant. Der Seniorenbeirat Kiel wünscht immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

Ein paar Impressionen:

 

 

 

 

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Seniorenbeirat Kiel