Wohnen im Alter
Herr Bastian Bech von der KiWa stellte das Schwerpunktthema „Wohnen im Alter“ vor. Der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung wird bis 2070 voraussichtlich steigen. Gleichzeitig sind Pflegeplätze knapp und teuer.
Wohnformen im Alter
- Stationär: z. B. im Pflegeheim
- Ambulant: z. B. in der eigenen Häuslichkeit oder im betreuten Wohnen
- Ambulant betreut: z. B. in einer Wohnpflegegemeinschaft
In einer Wohnpflegegemeinschaft leben meist drei bis zwölf Menschen jeweils in einer eigenen Wohnung. Zusätzlich können sie ein gemeinsames Wohnzimmer nutzen. Die Organisation kann selbst oder durch einen Anbieter erfolgen – etwa in einer Mietergemeinschaft oder einer Immobilie.
Die Pflegekosten werden von der Pflegekasse übernommen, die Miete tragen die Bewohnerinnen und Bewohner selbst. Ein möglicher Nachteil: Wird eine vollstationäre Pflege erforderlich, kann ein Umzug in ein Pflegeheim nötig sein. Das gemeinschaftliche Wohnen kann hingegen der Vereinsamung entgegenwirken und dazu beitragen, die Gesundheit möglichst lange zu erhalten.
Die Wohnkarte mit freien Plätzen in Wohngemeinschaften wird kontinuierlich weiterentwickelt.