Tipps - nicht nur für Senioren

Heiss

Vorsicht vor der Hitzefalle!
Bei hohen Temperaturen steigt das Risiko für hitzebedingte Gesundheitsschäden deutlich an. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke + Menschen mit Behinderungen
- Maßnahmen im Freien
- Schattenplätze als Rückzugsort vor direkter Sonneinstrahlung. 

- Dauer des Aufenthalts im Freien der Hitze anpassen.

- Abkühlungsmöglichkeiten mit Wasser suchen.  
- Verhaltensmaßnahmen im Innenraum
Verdunkelung von Fenstern, Aufenthalt in kühleren Räumen. Lüftung 

- Kühlung verschaffen z.B. durch kalte Fußbäder, kühle Kompressen auf der Stirn, kühle Duschen.

- Ernährung und Trinken
Kleine, jedoch mehrere Mahlzeiten pro Tag. Vermehrtes Trinken, keine Alkoholischen Getränke
 

Wasser nachfuellen

Kostenfrei Trinkwasser auffüllen!

Es entsprechende Apps im Aufbau und die Anzahl der Angebot zum Nachfüllen der Trinkwasserflaschen steigt ständig.

 

"Trinkwasser unterwegs" ist eine App im google Play Store und eine App für IOS wäre "Watrify". 

 

Stadtwerke Kiel unterstützt die Initiative "Refill" und bieten gleich in ihrem Energiezentrum am Asmus-Bremer-Platz das kostenlose Auffüllen von mitgebrachten Trinkflaschen mit Leitungswasser an. Hiermit wird sogar Plastikmüll in Form von Einwegflaschen vermieden.

 

Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt und besonders die älteren Menschen sollten ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

 

Medikamente

Regelmässige Medikamenten-Einnahme sichern!                                                      

Im Alter benötigen viele Seniorinnen und Senioren Medikamente.
Ihnen steht in der Regel ein Medikationsplan vom Hausarzt oder der Hausärztin zu.

Im Medikationsplan werden Wirkstoff, Handelsname, Stärke und Form der Medikamente aufgelistet.

Zudem wird die Einnahme der Medikamente in morgens, mittags, abends und zur Nacht wie vom Arzt vorgegeben oder mit Hinweise (z. B. 30 Minuten vor dem Essen einnehmen) festgelegt.

 

Hilfreich ist auch für den Notfall, diesen Plan und andere wichtige Informationen diese in die SOS–Notfall–Dosen einzulegen. 
Die SOS–Dosen können am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden

Dort schaut jeder Rettungsdienst als allererstes in einem Notfall nach. Zusätzlich sollte ein Ausdruck der Gesundheitskarte beigelegt sein. Bei einem Notfall oder Transport in ein Krankenhaus wissen die Ärztinnen und Ärzte sofort Bescheid und können richtig reagieren.


Der Beirat für Seniorinnen und Senioren der Landeshauptstadt Kiel 
informiert zu wichtigen Änderungen 2026

Mit dem Jahreswechsel stehen wieder einige finanziellen und steuerliche Änderungen an.
 

Freibeträge
Der Grundfreibetrag bei der Einkommenssteuer beträgt pro Person 12.348 Euro.
Beitragsbemessungsgrenze

In der gesetzlichen Kranken – und Rentenversicherung werden die Beitragsbemessungsgrenzen nach oben verschoben.

In der Krankenversicherung liegt sie künftig bei 69.750 Euro im Jahr. In der Pflegeversicherung gilt der gleiche Wert. 

Die neue Versicherungspflichtgrenze liegt bei 77.400 Euro im Jahr (6.450 Euro im Monat). 

In der Rentenversicherung steigt die Grenze auf 8.450 Euro pro Monat.  
Deutschlandticket
Ab Januar 2026 steigt das Abo steigt von 58 Euro auf 63 Euro.
Aktivrente
Ab Januar 2026 sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit der Aktivrente bis zu 2.000 Euro pro Monat steuerfrei hinzuverdienen können, ohne dass die gesetzliche Rente gekürzt wird. Die Regelung ist unabhängig davon geplant, ob die Rente bereits läuft oder der Rentenbeginn verschoben wurde.
Pendlerpauschale
Ab 01. Januar wird die Pendlerpauschale vereinfacht. Für jeden gefahrenen Kilometer gibt es einheitlich 38 Cent ab dem ersten Kilometer.
Rentenerhöhung
Im Juli 2026 soll die Altersrente um 3,73 Prozent angehoben werden. Der genaue Wert wird aber erst im Frühjahr festgelegt. Zudem steigen die Hinzuverdienstgrenzen bei voller und teilweiser Erwerbsminderung.
Altersrente für Schwerbehinderte
Für alle schwerbehinderten Menschen, die ab dem 01. Januar 1964 geboren sind, gilt: Eine abschlagsfreie Rente wird erst ab 65 Jahre gezahlt. Wer früher gehen will, kann schon wie bisher ab 62 Jahre in Rente, muss aber einen Abschlag von bis zu 10,8 Prozent hinnehmen. Übergangsregelungen oder Vertrauensschutz für ältere Jahrgänge gibt es nicht mehr.

Neue Typklassen Kfz – Versicherungen
Die Typenklassen werden neu sortiert. SUVs und teurere Modelle werden teurer. 

Außerdem ab 2026 gilt die zweite Stufe der Abgasnorm Euro 6e, die strenger ist als die Version Euro 6.
Kfz – Steuer – Befreiung für E – Autos.
E- Autos, die bis zum 31 Dezember 2030 erstmals zugelassen werden, sollen für bis zu zehn Jahren von der jährlichen Kfz – Steuer befreit werden. Die Steuerbefreiung soll spätestens am 31. Dezember 2035 auslaufen.
Ehrenamt bessergestellt
Die Übungsleiterpauschale steigt von 3.000 auf 3.300 Euro pro Jahr.    
Umsatzsteuer in der Gastronomie
Der Mehrwertsteuersatz für Speisen (nicht für Getränke) sinkt von 19 auf 7 Prozent, und für immer und dauerhaft.
Widerrufsrecht bei Onlineverträgen.
Das Widerrufsrecht wird vereinfacht. Über einen Button kann man Onlinekäufe rückgängig machen. 

Die EU – Vorgabe muss bis Juli 2026 in deutsches Recht umgesetzt werden.
Künstliche Intelligenz – KI
Viele Nutzer von Inhalten im Internet fragen sich, ob Texte oder Bilder mithilfe von KI entstanden sind. 

Ab 02. August 2026 gibt es mehr Klarheit. Anbieter und Betreiber von KI müssen KI – generierte Inhalte innerhalb der EU kennzeichnen.
Steuererklärung
Die Fristen für die Abgabe der Steuererklärung 2025 gelten wie gehabt. Ohne Steuerberater läuft die Frist bis zum 31 Juli 2026

Mit Steuerberater gilt die Frist bis 01. März 2027.
 

Als PDF - Datei zum Download

 

Anmerkung
Die Angaben ohne Gewähr. Quelle: IGM – Magazin.

Erstellt am: 31. Dezember 2025
Norbert Fischer
Seniorenbeirat Kiel – FG - Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit


Ich komme mit!
Kostenloser Begleitservice im Regionalverkehr von Schleswig-Holstein und Hamburg

Bahnhofsmission Mobil SH, Konrad-Adenauer-Platz 24534 Neumünster

 

Die Bahnhofsmission hilft

 

  

 

   

 

Auf der letzten Sitzung der Fachgruppe Mobilität informierten sich die Mitglieder des 7. Seniorenbeirats 
über den Mobilitätsservice der Bahnhofsmission.

 

Herr Horns engagiert sich seit 2011 ehrenamtlich bei der Bahnhofsmission im Begleitservice und in der Öffentlichkeitsarbeit.

 

Im Bereich Mobilität stehen 11 ehrenamtliche Mitarbeiter an verschiedenen Standorten 
(z.B. Flensburg, Husum, Neumünster, Kiel) zur Verfügung. Vorausgesetzt wird ein erweitertes einwandfreies Führungszeugnis 
und die Bereitschaft zur Teilnahme an den Schulungen, die Kenntnisse im Umgang mit Behinderungen und juristischer Art vermitteln.

 

Der Reisende benötigt lediglich eine gültige Fahrkarte für den Nahverkehr. Die Kosten für den ehrenamtlichen Begleitservice 
übernehmen die Träger. Das sind die NahSH, das Innenministerium und die Diakonie.

 

Erkennbar sind die Begleiter durch ihrer blauen Jacken, bei Kindern muss die abholende Person einen Personalausweis 
und ein Berechtigungsnachweis vorlegen.

 

Der Begleitservice richtet sich an Personen jeden Alters, die sich eine Reise mit dem Zug oder Bus (alleine) nicht mehr zutrauen.

Man sollte sich möglichst 14 Tage vor der geplanten Reise anmelden, damit die Organisation reibungslos möglich ist.

Die Begleitfahrten sind regulär von 8 - 18 Uhr oder nach Absprache möglich.

 

Haben Sie auch Lust bekommen? Dann nichts wie ran an die Planung!

 

Bahnhofsmission Mobil SH

Konrad-Adenauer-Platz
24534 Neumünster

Öffnungszeiten
Montag und Donnerstag von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Begleitfahrten täglich im Rahmen von 8.00-19.00 Uhr, sowie nach Absprache.
An gesetzlichen Feiertagen finden keine Begleitfahrten statt.

Telefon  04321 2658077

Mobil  0174 9580272

Telefax  04321 2658076


Sichtbar und sicher unterwegs

Es wichtig, im Straßenverkehr gesehen zu werden!

Reflektierende und leuchtende Kleidung erhöht die Erkennbarkeit auf eine Entfernung von bis zu 50 Meter. Gesehen zu werden, bedeutet Sicherheit im Straßenverkehr für Kinder, junge und alte Fußgänger sowie alle am Verkehrsgeschehen Beteiligten. 

Reflektierende Aufkleber an Rollatoren und Rollstühlen erhöhen die Sicherheit und man wird leichter gesehen.