Kieler Silberdraht ein Angebot der Stadt Kiel für Menschen ohne Internet!

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Einbrecher sollen es schwerer haben

Quellenangabe: Kieler Nachrichten vom 28.04.2022, Seite 9

Aktuelle Sicherheitstechnik und anschauliche Beispiele:
Landespolizei eröffnet Beratungsraum in Kiel

In Schleswig-Holstein sind die Einbruchszahlen im sechsten Jahr in Folge gesunken. Doch noch immer wird im nördlichsten Bundesland im Schnitt sechsmal am Tag eingebrochen. Jeder Fall ist eine Belastung für die Betroffenen, hat Auswirkungen auf ihr Sicherheitsgefühl. Um es Einbrechern in Zukunft noch schwerer zu machen, hat die Landespolizei gestern in Kiel einen Beratungsraum eröffnet. Interessierte können sich dort über die aktuelle Sicherheitstechnik informieren und an verschiedenen Exponaten anschaulich beraten lassen.

Ja, die Einbruchszahlen in Schleswig-Holstein sinken. Das habe zuletzt aber auch mit Corona und den Folgen für das Arbeitsleben zu tun gehabt, sagt Kay Katzenmeier, Sicherheitstechnischer Berater bei der Zentralstelle für polizeiliche Prävention. Zeitgleich seien die Versuchstaten um knapp 47 Prozent gestiegen. Das ließe darauf schließen, dass Einbrecher frühzeitig entdeckt wurden oder aufgrund guter Sicherung keine Chance hatten, ihr Ziel zu erreichen.

„Die bisherige Prävention wirkt. Aber wir dürfen in diesem hochsensiblen Bereich nicht nachlassen“, sagt Katzenmeier. Betroffene hätten nach Einbrüchen vor allem mit den ideellen und psychologischen Schäden zu kämpfen. „Leute können ihre Angst über Jahre nicht überwinden und fragen sich, ob es wieder passieren könnte“, sagt der Sicherheitsberater mit Blick auf die Folgen vieler Haus- und Wohnungseinbrüche.

Daher hat die Landespolizei nach einjähriger Planung und Umsetzung nun den Beratungsraum zum Thema Einbruchschutz in Kiel eröffnet. Parallel zur Ausstattung des Raums im Kronshagener Weg neben Hauptzollamt und Sozialgericht haben sich insgesamt 14 Beamtinnen und Beamte im Bereich Einbruchschutz fortbilden lassen. Seit Ende 2021 bieten sie in ihren Polizeidirektionen Beratungen zum Thema an. Nun können sie dafür auch den neuen Ort in der Landeshauptstadt nutzen. Eine persönliche Fachberatung zum Einbruchschutz war bei der Polizei vor mehr als 15 Jahren eingestellt worden.

Fenster mit Sicherheitsbeschlägen, Kameratechnik an der Haustür, Einbruchmeldeanlagen oder Panzerriegel: Im Kronshagener Weg sind verschiedene Exponate ausgestellt. „Der Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger ist, sich all diese Sachen direkt vor Ort einfach mal anschauen zu können“, sagt Katzenmeier. Zuvor habe man keinen Raum gehabt, nur vereinzelt Exponate zeigen können oder die Beratung per Broschüre durchgeführt. „Hier können wir nun die gesamte Breite abdecken“, sagt der Sicherheitsberater. Auch Unternehmen können die Beratungen nutzen, um ihr Hab und Gut besser zu schützen.

Im Beratungsraum sind sowohl neu einbaubare Sicherheitstechniken als auch Möglichkeiten für die Nachrüstung von Türen oder Fenstern zu sehen. Die Palette reicht von mechanischen bis zu elektronischen Lösungen. „Im privaten Bereich ist die Mechanik am wichtigsten“, sagt Katzenmeier. Gemeinsam mit seinem Kollegen Joachim Prechtl, ebenfalls polizeilicher Sicherheitsberater, hat er den Raum zwei Jahre lang geplant. „Er ist zwar klein, aber wir haben alles reingebracht, sodass es dem Bürger auch etwas bringt“, sagt Prechtl, der den Nutzen vom Fenster mit verstärkter Glaseinlage, eines Sicherheitsbeschlags mit Pilzkopf-Verriegelung oder der per Zahlenkombination verschließbaren Terrassentür demonstriert.

Digitale Technik ist immer mehr gefragt. Für eine elektronische Einbruchmeldeanlage müsste man aber auch relativ viel Geld ausgeben, um qualifizierte Technik zu erhalten, sagt Prechtl. Um sich einen Überblick zu verschaffen und einen Termin im Kieler Beratungsraum zu vereinbaren, kann man laut Prechtl sowohl die Präventionsstellen der Polizeidirektionen kontaktieren als auch eine zentral eingerichtete Telefonnummer anrufen.

Ralph Garschke, Abteilungsleiter Polizeiliches Management im Landespolizeiamt (LPA), sieht in dem neu geschaffenen Angebot eine Reaktion auf den „kontinuierlich ansteigenden Beratungsbedarf von Bürgerinnen und Bürgern“. Staatssekretär Torsten Geerdts sagte bei der Eröffnung am Mittwoch, mit dem Beratungsraum „kommt unsere Polizei wieder ein Stück dichter an die Menschen heran“.

Der polizeiliche Beratungsraum zum Thema Einbruchschutz befindet sich im Krons-hagener Weg 105 in Kiel. Termine unter Tel. 0431/16065555.

Mehr und Kontakte zu Experten der Polizeidirektionen unter www.schleswig-holstein.de


Der Heimwerkerdienst für die ältere Generation

Im Heimwerkerdienst haben sich Ruheständler mit Kenntnissen und Erfahrungen im handwerklichen Bereich zusammengefunden, die diese Fähigkeiten auch nach der Berufstätigkeit einsetzen wollen. Im Vordergrund steht dabei der Wunsch, zu helfen. Ein Teil der eigenen Freizeit wird dafür zur Verfügung gestellt. Näheres dazu finden Sie im Flyer der AWO-Kiel .


BAGSO Entscheidungshilfen
“Betreutes Wohnen” und “Das richtige Pflege- und Seniorenheim”

Mehr erfahren?


BDH (Bundes-Sprechstunde

Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V., ist ein großer deutscher Sozialverband, der auch in Kiel Beratung in den Bereichen des Sozialrechts anbietet. 


Brauchen Sie Hilfe?
Melden Sie sich beim Generationstandem für Kiel!
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Kurze Hörbeiträge als Mutmacher für den Alltag

“Zusammenhalten in dieser Zeit” bietet praktische Tipps und ermutigende Beispiele für ein aktives und gesundes Leben.

Regelmäßig Freunde und Verwandte treffen, selbstständig den Alltag regeln oder in Gemeinschaft sportlich aktiv sein: In Folge der Corona-Krise ist vieles derzeit nur eingeschränkt möglich.

Gerade für ältere Menschen hat sich der Alltag stark verändert.

Dagegenhalten und Mut machen möchte die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen mit dem Podcast „Zusammenhalten in dieser Zeit“.

Alle zwei Wochen werden Tipps und konkrete Beispiele angeboten, wie Ältere weiterhin engagiert und körperlich aktiv sein können.
In der Folge „Fit bleiben zuhause“. macht Verhülsdonk mit Kniebeugen, Treppensteigen und Turnprogrammen täglich eine halbe Stunde Gymnastik.

„Zusammenhalten in dieser Zeit“ ist auch auf YouTube und Podcast-Plattformen wie Spotify oder Geezer kostenfrei verfügbar.

Hier der Link zum Podcast für Ältere


Ergänzung zur Patientenverfügung

In der Zeit der Corona-Pandemie haben viele Sorgen, dass ihre bisherige Patientenverfügung nicht ausreichend ist. Der Landesseniorenbeirat stellt die ergänzende PDF-Datei zum Download zur Verfügung.


Gemeinsam fit – Übungen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Insgesamt 6 Übungen zu Balance und Koordination bzw. Krafttraining finden sich auf dieser Seite. Es sind Videos zu den einzelnen Übungen zu sehen, man kann sie sich aber auch – ebenso wie einen Trainingsplan – als PDF-Dateien herunterladen.

Mensch trifft Mensch

Mensch trifft Mensch ist ein zusätzliches, kostenloses Angebot für Seniorenhaushalte. Besonders für Menschen, die sich alleine fühlen, wieder unter Menschen kommen möchten oder einfach ihre Lebenserfahrungen weitergeben möchten, ist dieses Projekt die passende Möglichkeit. Geschulte Teilnehmer*innen der KJHV/KJSV Stiftung für Kinder-, Jugend- und Soziale Hilfen bieten älteren Menschen ein offenes Ohr und Gesellschaft an. Der freundliche Kontakt und Umgang zwischen den Personen spielt hierbei eine große Rolle. Die Teilnehmer*innen suchen gezielt ältere Menschen im häuslichen Bereich oder in Kliniken auf.


Der Seniorenbeirat empfiehlt:

Mit Beleuchtung und Reflextoren am Rollator lässt sich im Dunkeln der Weg leichter erkennen. Mehr Sicherheit beim Gehen und man ist für alle Verkehrsteilnehmer leichter zu erkennen. Gut sortierte Sanitätsbedarfsgeschäfte bieten rund um den Rollator Sicherheitsprodukte an.

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